{"id":2061,"date":"2025-06-10T20:50:04","date_gmt":"2025-06-10T18:50:04","guid":{"rendered":"https:\/\/mv-hoerdt.de\/?p=2061"},"modified":"2025-06-10T20:55:19","modified_gmt":"2025-06-10T18:55:19","slug":"klangvolle-geschichten-muttertagskonzert-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mv-hoerdt.de\/?p=2061","title":{"rendered":"Klangvolle Geschichten: Muttertagskonzert 2025"},"content":{"rendered":"\n<p>\u201eMusik erz\u00e4hlt Geschichten, die mit Worten nicht beschrieben werden k\u00f6nnen\u201c. So f\u00fchrt Moderatorin Regina Pfiester-Bummel in das Programm des diesj\u00e4hrigen Muttertagkonzerts des Musikvereins \u201eHarmonie\u201c H\u00f6rdt ein. Unter dem Motto \u201eGeschichten\u201c stellte das Orchester am 10. Mai 2025 vor vollem Haus in der Turn- und Festhalle H\u00f6rdt sein Konzertprogramm unter der bew\u00e4hrten Leitung von Matthias Wolf vor.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"572\" src=\"https:\/\/mv-hoerdt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Bildschirmfoto-2025-06-10-um-20.34.18-1024x572.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-2069\" srcset=\"https:\/\/mv-hoerdt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Bildschirmfoto-2025-06-10-um-20.34.18-1024x572.png 1024w, https:\/\/mv-hoerdt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Bildschirmfoto-2025-06-10-um-20.34.18-300x167.png 300w, https:\/\/mv-hoerdt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Bildschirmfoto-2025-06-10-um-20.34.18-768x429.png 768w, https:\/\/mv-hoerdt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Bildschirmfoto-2025-06-10-um-20.34.18-1536x857.png 1536w, https:\/\/mv-hoerdt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Bildschirmfoto-2025-06-10-um-20.34.18-2048x1143.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Auftakt des Abends erfolgte mit \u201eA Huntingdon Celebration\u201c von Philip Sparke \u2013 einer festlichen und energiegeladenen Ouvert\u00fcre, die alle Zuh\u00f6rer direkt in seinen Bann zog. Verschiedene Themen wurden abwechselnd von einzelnen Instrumentengruppen, dann wieder\u00a0 im Tutti pr\u00e4sentiert und dem Zuh\u00f6rer so eine interessante \u201eGeschichte\u201c zu Beginn erz\u00e4hlt.\u00a0\u00a0<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Darauf folgte eine der ersten Originalkompositionen f\u00fcr Blasorchester \u00fcberhaupt &#8211; die \u201eSecond Suite in F\u201c von Gustav Holst. Die vierteilige Suite basiert auf l\u00e4ndlichen englischen Volksliedern, wobei jeder Satz durch seine Vielseitigkeit eine ganz eigene Geschichte erz\u00e4hlt. So wurde beispielsweise der zweite Satz \u201eSong Without Words\u201c \u00e4u\u00dferst gef\u00fchlvoll pr\u00e4sentiert, w\u00e4hrend in \u201eSong of a Blacksmith\u201c der schon in der Moderation angek\u00fcndigte Amboss des Schmieds im Vordergrund stand.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Vor der Pause pr\u00e4sentierte das Orchester die \u201eConga del Fuego Nuevo\u201c des mexikanischen Komponisten Arturo M\u00e1rquez \u2013 ein feuriges und rhythmisch komplexes Werk, das lateinamerikanisches Temperament in den Konzertsaal brachte. Die lateinamerikanischen Percussion-Instrumente wurden von der Moderatorin einzeln vorgestellt und jeweils vom Schlagwerk-Satz kurz musikalisch pr\u00e4sentiert, sodass sich das Publikum schon vor dem St\u00fcck einen H\u00f6reindruck von den speziellen Instrumenten machen konnte. W\u00e4hrend des St\u00fccks lag der Fokus des Publikums daher unweigerlich auf der letzten Reihe des Orchesters. Der gesamte&nbsp; Schlagwerk-Satz konnte mit pr\u00e4ziser Ausf\u00fchrung gl\u00e4nzen und verlieh der Auff\u00fchrung somit einen ganz besonderen Reiz.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Zu Beginn des zweiten Teils stand das monumentale Werk \u201eThe Ghost Ship\u201c des jungen spanischen Komponisten Jose Alberto Pina auf dem Programm. Das St\u00fcck handelt von einem Schiffwrack vor der K\u00fcste Fuerteventuras. Die Geschichte des ehemals weltweit gr\u00f6\u00dften Schiffs, im Jahr 1939 noch unter dem Namen SS. America bekannt, brachte das Orchester auf eine mystische, unheimliche Reise. W\u00e4hrend der knapp 20-min\u00fctigen Auff\u00fchrung wurde unter anderem gezielt Licht- und Audiotechnik zum Einsatz gebracht, die vom Tubisten Adrian R\u00fcdiger gesteuert wurde und zu einer gespenstischen Stimmung beitrug. Es machte w\u00e4hrend des St\u00fccks den Anschein, als ob der \u201eGeist\u201c des Schiffs, der w\u00e4hrend des gesamten St\u00fccks in der Musik schwebte, w\u00e4hrend des St\u00fccks endlich \u201ezum Leben erweckt\u201c wurde.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dieser ganz besonderen Darbietung wurden verdiente Musikerinnen und Musiker von Ehrhard Histing, Vizepr\u00e4sident des Kreismusikverbandes Germersheim, ausgezeichnet. Geehrt wurden f\u00fcr 10 Jahre aktives Musizieren Moritz Buttweiler und Elias Fosselmann. F\u00fcr 25-j\u00e4hriges aktives Musizieren wurden au\u00dferdem Sandra Bodenseh, Julia H\u00f6fer und Christoph Becky ausgezeichnet. Die goldene Ehrennadel des BDB erhielt der Vereinsvorsitzende Wolfgang E\u00dfwein f\u00fcr 40-j\u00e4hriges aktives Musizieren und die gro\u00dfe goldene Ehrennadel mit Diamant der BDMV verdiente sich Hubert Wolf f\u00fcr insgesamt 60 Jahre aktives Musizieren.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Ehrungsblock erfolgte ein kurzweiliges, spannendes Werk aus der Feder von Derek Bourgeois: Metro Gnome. Der Titel weist auf den humorvollen, sehr rhythmischen Charakter des St\u00fccks hin. Die vielen Taktwechsel, h\u00e4ufig bestehend aus 7\/8 und 5\/8 Takten, meisterte das Orchester gekonnt und entf\u00fchrte seine Zuh\u00f6rer in eine skurrile, aber faszinierende Welt, in der jeder Ton eine eigene Geschichte erz\u00e4hlte.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Schon am Ende angekommen, durfte eine Geschichte nat\u00fcrlich nicht fehlen: die West Side Story. Das Arrangement von William James Duthoit beinhaltete Klassiker wie \u201eI Feel Pretty\u201c, \u201eMaria\u201c oder \u201eAmerica\u201c, die Musizierenden boten eine ausdrucksstarke Version der tragischen Liebesgeschichte zwischen Tony und Maria.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nach tosendem Applaus und Standing Ovations setzte das Orchester zum traditionellen St\u00fcck \u201eF\u00fcr mich soll\u00b4s rote Rosen regnen (Hildegard Knef) an. Charmant: w\u00e4hrend des St\u00fcck erhielten alle weiblichen Zuh\u00f6rerinnen von den Jungmusikern eine Rose als Muttertagsgeschenk. Mit der Tritsch-Tratsch-Polka von Johann Strauss II. verabschiedete sich das Orchester nach einem \u00e4u\u00dferst gelungenen Konzertabend dann endg\u00fcltig vom Publikum und erz\u00e4hlte gleichzeitig seine letzte \u201eGeschichte\u201c.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Jonas Isufaj&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eMusik erz\u00e4hlt Geschichten, die mit Worten nicht beschrieben werden k\u00f6nnen\u201c. So f\u00fchrt Moderatorin Regina Pfiester-Bummel in das Programm des diesj\u00e4hrigen Muttertagkonzerts des Musikvereins \u201eHarmonie\u201c H\u00f6rdt ein. Unter dem Motto \u201eGeschichten\u201c stellte das Orchester am 10. 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