{"id":2171,"date":"2026-06-08T11:30:02","date_gmt":"2026-06-08T09:30:02","guid":{"rendered":"https:\/\/mv-hoerdt.de\/?p=2171"},"modified":"2026-06-08T11:30:02","modified_gmt":"2026-06-08T09:30:02","slug":"mit-musik-durch-staedte-und-laender-muttertagskonzert-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mv-hoerdt.de\/?p=2171","title":{"rendered":"Mit Musik durch St\u00e4dte und L\u00e4nder: Muttertagskonzert 2026"},"content":{"rendered":"\n<p>Unter dem Motto \u201e<em>Von St\u00e4dten und L\u00e4ndern<\/em>\u201c nahm der Musikverein H\u00f6rdt am 09. Mai 2026 sein Publikum unter der bew\u00e4hrten Leitung von \u201eReisef\u00fchrer\u201c und Dirigent Matthias Wolf mit auf eine musikalische Reise rund um die Welt. In der vollbesetzten Turn- und Festhalle H\u00f6rdt erklang zu Beginn die Ouvert\u00fcre zu \u201e<em>Le Calife de Bagdad<\/em>\u201c (Francois-Adrien Boieldieu), die das Publikum zun\u00e4chst in die Welt der franz\u00f6sischen Oper des fr\u00fchen 19. Jahrhunderts entf\u00fchrte. Spannende Einblicke hierzu gab es von Moderatorin Regina Pfiester-Bummel, die das Publikum wieder sehr charmant durch den Abend f\u00fchrte. Nach der Ouvert\u00fcre stand mit \u201e<em>Portrait of a City<\/em>\u201c von Philip Sparke ein modernes und facettenreiches Werk auf dem Programm. Sparke zeichnet darin das musikalische Bild der pulsierenden Gro\u00dfstadt London. Wechselnde Stimmungen und eindrucksvolle Klangbilder lie\u00dfen das gesch\u00e4ftige Treiben, aber auch ruhigere Momente einer Stadt lebendig werden. Das dreiteilige Portrait stellte dabei folgende Szenen in den Vordergrund: die Gesch\u00e4ftigkeit der Millionenstadt, einen ruhigen Park im Herbst und das turbulente Nachtleben in der <em>Downtown<\/em>. Besonders die kontrastreichen Passagen verlangten dem Orchester musikalische Pr\u00e4zision und Ausdrucksst\u00e4rke ab. Vor der Pause wurde das Publikum direkt in die n\u00e4chste Weltmetropole mitgenommen: New York. Das ebenfalls dreiteilige Arrangement von Warren Barker \u201e<em>New York: 1927<\/em>\u201c versetzte das Publikum in die \u201eRoaring Twenties\u201c der Gro\u00dfstadt. Das Orchester begann schwungvoll mit einem Ragtime, der an die Musik von Scott Joplin erinnerte. Anschlie\u00dfend wechselte die Stimmung zu einem bluesigen, stark von George Gershwin inspirierten Mittelteil, in dem besonders der Klarinettensatz gl\u00e4nzen konnte. Den Abschluss bildete ein temperamentvoller und marschartiger Schlussteil, der das turbulente, chaotische Treiben Manhattans musikalisch darstellte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/mv-hoerdt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/gMV-Hoerdt-Muttertagskonzert-2026-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2172\" srcset=\"https:\/\/mv-hoerdt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/gMV-Hoerdt-Muttertagskonzert-2026-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/mv-hoerdt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/gMV-Hoerdt-Muttertagskonzert-2026-300x200.jpg 300w, https:\/\/mv-hoerdt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/gMV-Hoerdt-Muttertagskonzert-2026-768x512.jpg 768w, https:\/\/mv-hoerdt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/gMV-Hoerdt-Muttertagskonzert-2026-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/mv-hoerdt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/gMV-Hoerdt-Muttertagskonzert-2026-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Ebenfalls schwungvoll ging es nach der Pause mit der Alvamar Overture von James Barnes weiter. Das Orchester pr\u00e4sentierte Melodien einer fiktiven Stadt, so konnte sich jeder Zuh\u00f6rer sein eigenes Bild der Stadt machen. Nach dem St\u00fcck wurden drei langj\u00e4hrige Musikerinnen und Musiker geehrt. Verbandsjugendleiter Jonas Isufaj durfte Laura Werling die Ehrennadel des Kreismusikverbandes Germersheim f\u00fcr 10-j\u00e4hriges aktives Musizieren \u00fcbergeben. Andrea Goldt und Patrick We\u00dfling wurden au\u00dferdem f\u00fcr 25-j\u00e4hriges aktives Musizieren mit der Silbernen Ehrennadel des Bundes Deutscher Blasmusikverb\u00e4nde ausgezeichnet. Nach den Ehrungen f\u00fchrte die musikalische Reise das Publikum weiter nach Asien: Die <em>\u201eVariations on a Korean Folk Song\u201c<\/em> (John Barnes Chance) erschufen auf Grundlage eines koreanischen Volksliedes kraftvolle Klangbilder. Doch so lange sollte sich das Orchester dann nicht in Asien aufhalten: \u201eFesta Paesana\u201c von Jacob de Haan brachte das Publikum auf seiner Weltreise in den mediterranen europ\u00e4ischen Raum. Der Titel bedeutet \u00fcbersetzt \u201eDorffest\u201c oder \u201el\u00e4ndliches Fest\u201c \u2013 und genau dieses Bild zeichnete die Musik: Feierliche Fanfaren, t\u00e4nzerische Rhythmen und lyrische Momente wechselten sich abwechslungsreich ab und vermittelten den Eindruck, gar nicht in einer Festhalle zu sitzen, sondern einen fr\u00f6hlichen Festtag unter freiem Himmel zu feiern!<\/p>\n\n\n\n<p>Das letzte offizielle St\u00fcck aus dem Programm, <em>Paris Montmartre<\/em>, brachte das Publikum musikalisch in die Stra\u00dfen und Caf\u00e9s des ber\u00fchmten Pariser K\u00fcnstlerviertels. Der japanische Komponist Toshio Mashima verbindet in diesem Werk franz\u00f6sisches Flair mit jazzigen Rhythmen zu einem eindrucksvollen Klangerlebnis. Bereits die ersten Takte zeichneten ein lebendiges Bild der pulsierenden Atmosph\u00e4re von Montmartre. Mal schwungvoll und temperamentvoll, mal ruhig und vertr\u00e4umt, gelang es dem Orchester, die unterschiedlichen Stimmungen des St\u00fcckes eindrucksvoll herauszuarbeiten. Begleitet wurde das Orchester dabei von einem Instrument, das man sofort mit der Stadt assoziiert: dem Akkordeon. Elke Liebel brachte mit ihrem solistischen Spiel einen Hauch von franz\u00f6sischer Luft in die Festhalle. Doch auch viele weitere Solistinnen und Solisten konnten mit ihren Beitr\u00e4gen eindrucksvoll \u00fcberzeugen! Sie alle erhielten nach dem St\u00fcck nochmal einen Sonderapplaus.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;Nach langanhaltenden Standing Ovations des Publikums setzte das Orchester zum traditionellen St\u00fcck \u201e<em>F\u00fcr mich soll\u2018s rote Rosen regnen<\/em>\u201c (Hildegard Knef) an, w\u00e4hrend alle weiblichen Zuh\u00f6rerinnen von den Jungmusikern eine Rose als Muttertagsgeschenk \u00fcberreicht bekamen. Als zweite Zugabe schloss das Orchester den Kreis und kehrte nach Deutschland zur\u00fcck: Die sichtbare Spielfreude der Musiker bei dem Marsch \u201e<em>Berliner Luft<\/em>\u201c \u00fcbertrug sich auf das Publikum, das den Takt begeistert mitklatschte. So entwickelte sich das St\u00fcck zu einem fr\u00f6hlichen und stimmungsvollen Abschluss eines \u00e4u\u00dferst gelungenen Konzertabends!<\/p>\n\n\n\n<p>Text: Jonas Isufaj<br>Foto: Gregor L\u00f6hr<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unter dem Motto \u201eVon St\u00e4dten und L\u00e4ndern\u201c nahm der Musikverein H\u00f6rdt am 09. Mai 2026 sein Publikum unter der bew\u00e4hrten Leitung von \u201eReisef\u00fchrer\u201c und Dirigent Matthias Wolf mit auf eine musikalische Reise rund um die Welt. 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