Muttertagskonzert 2017

Am Samstagabend des 13. Mai lud der Musikverein „Harmonie“ Hördt zum traditionellen Muttertagskonzert in der Hördter Turn- und Festhalle ein.  

Mit der „Candide-Ouvertüre“ eröffneten die Musiker der „Harmonie” den Konzertabend schwungvoll. Das von Leonard Bernstein komponierte Werk wurde 1956 in New York uraufgeführt. Die für Bernstein gerade in seinen sinfonischen Werken so typischen Elemente der Trauer, der Angst und des Klagens sind hier kaum zu finden. Stattdessen ist die Ouvertüre sehr fröhlich, frei und richtiggehend unbeschwert in ihrer Heiterkeit.

Anschließend begrüßte der 2. Vorsitzende, Christian Bauchhenß, das Publikum. Die Moderation der erarbeiteten „Klassiker“ übernahm Jürgen Leicht.  

Mit dem Stück „First Suite in Es“ folgte ein Highlight des Abends. Die Suite von Gustav Holst besteht aus drei eng verwandten Sätzen (Chaconne – Intermezzo – Marsch), die auf den ersten drei Noten der Chaconne basieren und ein durchgehendes Gesamtwerk bilden.

Vor der Pause wartete mit „El Camino Real“ von Alfred Reed eine außergewöhnliche Fantasie mit lateinamerikanischen Elementen voller Brillanz und Kraft auf das Publikum. 

Mit der „Funiculi Funicula-Rhapsody“ wurde der zweite Teil des Abends eingeleitet. Einem volkstümlich gehaltenen Lied in Neapolitanisch aus dem Jahr 1880, welches zur Eröffnung der Standseilbahn auf den Vesuv komponiert wurde. Die Rhapsodie des japanischen Komponisten und Arrangeurs Yo Goto beruht auf dieser Canzonetta. Sie beginnt mit einer kräftigen Einleitung im Schlagzeug, der brillante Fanfarenmotive folgen, die dann in die Tarantella und zu Posaunensoli überleiten. Das Thema wird durch alle Register instrumentiert und geschickt durch verschiedene Takt- und Harmoniewechsel variiert.

Bekannte Melodien aus den James Bond Filmen präsentierten die Musiker mit ihrem Dirigenten Matthias Wolf bei „Bond… James Bond!“. In diesem Arrangement durften Klassiker wie „Live in let die“ oder auch „Skyfall“ aus dem gleichnamigen Film nicht fehlen.

Als Zugabe erwartete die Zuhörer den bekannten Klassiker „Für mich soll’s rote Rosen regnen“. Während des Stückes verteilten Nachwuchsmusiker des Vereins Rosen an die Damen im Publikum, um diesen bereits am Vorabend des Muttertages eine Freude zu machen. Das Orchester verabschiedete sich mit „Instant Concert“ bei seinen Zuhörern.

Wir bedanken uns bei allen Helfern, die diesen Abend möglich gemacht haben. Unser letzter Dank gilt natürlich unserem Publikum! Die zahlreichen Zuhörer zeigten ihre Begeisterung am Ende mit Standing Ovations und reichlich Applaus. 

Die intensive Probearbeit hat sich auch in diesem Jahr gelohnt. Die Musiker der „Harmonie“ unter Matthias Wolfs Leitung konnten mit ihrer großen Spielfreude sowie technischer und rhythmischer Vielfältigkeit überzeugen!